Seit Wochen auf dem Trockenen

Schwere Zeiten – auch für alle, die Sport treiben! Vor allem für die, die sich dem Schwimmsport verschrieben haben, insbesondere für Vereine wie dem Langenberger Schwimmverein.

Das Nizzabad ist kalt und verwaist, ebenso das Lehrschwimmbecken in Nierenhof.

In Nierenhof keine Wassergewöhnung, kein Baby-Schwimmen und Schwimmkurse für die Jüngsten, keine Seepferdchen-Kurse,. Natürlich auch keine Damen-Gymnastik, kein Männer-Freizeitsport und keine Wassergymnastik für die Älteren. Und im Nizzabad auch kein Training für die Wettkampfmannschaften.

Dazu – ein Jammer nach den herausragenden Leistungen bei den letzten Wettkämpfen und dem Aufstieg der Damen-Mannschaft bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften – die Absage aller für die nächsten Wochen geplanten Wettkämpfe einschließlich des eigenen Franz-Worring-Gedächtnis-Schwimmfests. Und die Verschiebung der für den 19. März ge-planten Ehrung der langjährigen Mitglieder, der Jahreshauptversammlung sowie der turnus-mäßigen Vorstandssitzungen auf unbestimmte Zeit.

Offenbar ist der zur Zeit herrschende Stillstand für manche ein Grund, die Mitgliedschaft vor allem ihrer Kinder im LSV zu kündigen. Sonst gehen schon mal Kündigungen gegen Ende der satzungsmäßigen Frist, also im September, ein. In diesem Jahr ist dies anders. Als ob der derzeitige umfassende Stillstand dem Verein oder dessen Vorstand anzulasten wäre.

Letzterer war wenigstens in der Lage, einige der anstehenden Fragen in einer Telefon-Konferenz zu klären. So wurde eine Nachfolgerin für die ausscheidende Schatzmeisterin gefunden – eine sehr wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen Vereinsbetrieb, der ja trotz der Schließung der Bäder und des Versammlungsverbots aufrecht erhalten werden muss.