Schwimmer auf dem Trockenen

Das Ende der alten Zeit

Bekanntlich kam im März 2020 – wie aus dem Nichts – das Ende „der guten alten Zeit“: Aufgrund der Covid 19 – Pandemie und der entsprechenden, ständig wechselnden Vorschriften kam die Vereinstätigkeit des Langenberger Schwimmvereins fast voll-ständig zum Erliegen,

Das Ende der Wettkämpfe

Alle Bäder und Hallen wurden geschlossen, sämtliche Wettkämpfe wurden abgesagt, natürlich auch das eigene 11. Franz-Worring-Gedächtnis-Schwimmfest. Vergessen waren die herausragenden Leistungen in den Wettkämpfen zu Beginn des Jahres, wie der Aufstieg der Damenmannschaft in die nächst-höhere Gruppe bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Das Ende von Versammlungen und Alternativen

Die Jahreshauptversammlung wurde abgesagt, Vorstandssitzungen konnten zunächst nur per Telefonkonferenz und erst ab Juli wieder – allerdings nur in Minimalbesetzung – im Vereinsheim stattfinden.

Zweiter Lockdown

Der Vorstand des LSV musste sich ein weiteres Mal umstellen: Seine Sitzungen können nur per Videokonferenz abgehalten werden – ein dafür notwendiges internet-Programm wurde kurzfristig angeschafft.

Das Training

Vor allem aber war der ebenfalls im Juli wieder beginnende Trainingsbetrieb stark ein-geschränkt: Die (nach vorheriger Anmeldung) zugelassenen Teilnehmer – in Nierenhof 15, im großen Becken des Nizzabads nur 17 – mussten sich an die bestehenden Rechtsvorschriften halten:

Treffen mit Mundschutz vor der Halle, dort schriftliche Niederlegung der persönlichen Daten, Desinfektion der Hände durch die Übungsleiter/innen, unter deren Aufsicht unter Einhaltung der gebotenen Abstände in die Umkleiden. Dann kurz unter die Dusche (nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig) und dann – wieder unter Aufsicht – ins Becken zum Training. Nach dessen Ende in umgekehrter Reihenfolge zurück zum Ausgang. Wahrlich kein unbeschwerter Ablauf!

Aber die Zeit der relativen Ruhe, in der das allerdings stark eingeschränkte Training wieder möglich war, währte leider nicht lange: Die Zahl der Corona-Neuinfizierten war wieder derart angestiegen, dass die bereits vollständig vorbereitete Trainingswoche in Emden (einen Tag vor dem Start) abgesagt werden musste und die Schwimmbäder ab dem 2. November erneut geschlossen wurden.

Wir bleiben optimistisch

Eine ganze Wettkampf-Saison fällt aus, aber der LSV ist optimistisch: Die Vorbereitung von (möglichen) Trainingswochen in den Winter-, Oster- und Herbstferien ist nicht unterbrochen, ebenso wenig die Qualifikation zur zertifizierten Schwimmschule. Die Voraussetzungen zum Beginn des seit längerem geplanten Eltern/Kind-Schwimmens mit zwei speziell ausgebildeten Übungsleitern sind inzwischen abgeschlossen. Und ein Ersatz für die ja zwangsläufig auch ausfallende Weihnachtsfeier ist in Arbeit.

Ein besonderer Dank gebührt den Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Diese verzichten ausnahmslos für die Zeit der Bäder-Schließung auf ihre Vergütung, zum Teil nutzen sie diese Zeit sogar für ihre Fortbildung.

Aber der LSV ist sich sicher: Es kommen auch wieder bessere Zeiten, in denen es auch wieder einen Zugang von neuen Mitgliedern geben wird.

LSV erneut corona-geschädigt

In der zweiten Woche der Herbstferien, vom 17. bis 24. Oktober, wollte die Wettkampfmannschaft des Langenberger Schwimmvereins eine Trainingswoche in Emden verbringen. Alles war vollständig organisiert – Hin- und Rückfahrt, die Zeiten in der Schwimmhalle, Unterkunft und Verpflegung in der Jugendherberge –, doch nur eine Woche vor der Abreise, am 10. Oktober, erließ das Land Niedersachsen ein Beherbergungsverbot für Personen aus Risikogebieten. Auch die achtstündigen Verhandlungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Länder-Ministerpräsidenten zu den anstehenden Corona-Themen brachten insoweit kein Ergebnis. Und seit dem 14. Oktober gehört nun auch der Kreis Mettmann zu diesen „hotspots“.

Also: Keine Trainingswoche in der Friesentherme in Emden? Am Morgen des 15. Oktobers erfolgten die Absagen.

Aber dann, am Nachmittag dieses Tages, erließ das niedersächsische Oberverwaltungsgericht einen Beschluss, mit dem es das Beherbergungsverbot vorläufig außer Vollzug setzte. Danach ist die niedersächsische Corona-Beherbergungsverordnung von den Beherber-gungsbetrieben nicht zu beachten.

Diese gerichtliche Entscheidung vor Ort, hier nur durch Zufall entdeckt, kam für den LSV jedoch zu spät. Die Absagen und Stornierungen ließen sich, einen Tag vor dem Start, nicht mehr rückgängig machen.

Startsprung Richtung Normalität

Nach vier Monaten Corona-Trockenzeit kann der Langenberger Schwimmverein endlich wieder ins Wasser – wenn auch zunächst in sehr geringem Umfang und unter erschwerten Bedingungen.

Es war eine schwere Zeit: Absage der Jahreshauptversammlung im März, Vorstandssitzungen nur per Telefon-Konferenz, ständig neue Überlegungen zum Neustart wegen der sich alle 2 Wochen ändernden Vorschriften der Corona-Schutzverordnung. Vergessen sind die herausragenden Leistungen in den letzten Wettkämpfen wie der Aufstieg der Damen-Mannschaft bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften. Aber ab sofort geht der Blick wieder nach vorn:

Der Neustart begann im Lehrschwimmbecken Nierenhof mit den Mittwoch-Gruppen der Wassergymnastik und samstags mit Mitgliedern der Wettkampf-Mannschaft.

Seit 2 Wochen steht dem LSV dienstags und freitags von 19:15 bis 20:45 Uhr nun auch wieder das Nizzabad zur Verfügung. In Nierenhof sind maximal 15 Personen zugelassen, im Sport- und im Lehrschwimmbecken des Nizzabads sind es nicht mehr als zusammen 30 Schwimmer/innen. Und natürlich sind an beiden Orten die vorgegebenen Rahmenbedingung einzuhalten.

Das bedeutet: Anmeldung zwei Tage vor jedem Trainingstag, Aufnahme der Kontaktdaten, Treffen mit Maske vor dem Eingang, dort Desinfektion der Hände und Abholung durch die Übungsleiter/innen, mit deren Begleitung unter Einhaltung der gebotenen Abstände in die Umkleiden – im Nizzabad nur in die Einzelräume. Von dort kurz unter die Dusche und dann (wieder mit Begleitung) ins Becken zum Training. Nach diesem dann in umgekehrter Reihenfolge zurück zum Ausgang. Wahrlich kein unbeschwerter Ablauf! Der LSV hofft daher, dass diese Auflagen im August, nach den Sommerferien, wieder gelockert werden können.

Allerdings hat es sich bei den Wassergymnastik-Senioren in Nierenhof gezeigt, wie schnell sich die Betroffenen an die Vorgaben gewöhnen können: Bereits beim zweiten Termin hatte sich die Zahl der Teilnehmer verdoppelt – die höchst-zulässige Teilnehmerzahl war fast schon erreicht.

Es geht wieder los

Nach 17 Wochen Corona-Pause durften die Senioren des Langenberger Schwimmvereins am Mittwoch endlich wieder ins Nierenhofer Lehrschwimmbecken zur Wassergymnastik steigen.

Es waren zwar ein paar Dinge zu beachten: Vorherige Anmeldung, Treffen vor dem Eingang, dort Desinfektion der Hände, gemeinsam mit Maske zum Umkleiden, nur kurzes Duschen (ohne Masken) und dann rein ins Becken – alles unter Beachrung der bekannten Abstandsregeln. Aber dies war nicht störend und konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Im Gegenteil: Alle waren sehr froh, unter der gewohnt kompetenten Anleitung von Andrea Neumann wieder die Muskeln und Sehnen zu kräftigen, vom Nacken bis zu den Zehen – gelenkschonend aufgrund des Auftriebs durch das Wasser – dazu die Konzentrations-, Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, alles abgestimmt auf die individuelle Leistungsfähigkeit eines jeden Teilnehmers.

Für den LSV ein erster Schritt zurück in die Normalität.

Seit Wochen auf dem Trockenen

Schwere Zeiten – auch für alle, die Sport treiben! Vor allem für die, die sich dem Schwimmsport verschrieben haben, insbesondere für Vereine wie dem Langenberger Schwimmverein.

Das Nizzabad ist kalt und verwaist, ebenso das Lehrschwimmbecken in Nierenhof.

In Nierenhof keine Wassergewöhnung, kein Baby-Schwimmen und Schwimmkurse für die Jüngsten, keine Seepferdchen-Kurse,. Natürlich auch keine Damen-Gymnastik, kein Männer-Freizeitsport und keine Wassergymnastik für die Älteren. Und im Nizzabad auch kein Training für die Wettkampfmannschaften.

Dazu – ein Jammer nach den herausragenden Leistungen bei den letzten Wettkämpfen und dem Aufstieg der Damen-Mannschaft bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften – die Absage aller für die nächsten Wochen geplanten Wettkämpfe einschließlich des eigenen Franz-Worring-Gedächtnis-Schwimmfests. Und die Verschiebung der für den 19. März ge-planten Ehrung der langjährigen Mitglieder, der Jahreshauptversammlung sowie der turnus-mäßigen Vorstandssitzungen auf unbestimmte Zeit.

Offenbar ist der zur Zeit herrschende Stillstand für manche ein Grund, die Mitgliedschaft vor allem ihrer Kinder im LSV zu kündigen. Sonst gehen schon mal Kündigungen gegen Ende der satzungsmäßigen Frist, also im September, ein. In diesem Jahr ist dies anders. Als ob der derzeitige umfassende Stillstand dem Verein oder dessen Vorstand anzulasten wäre.

Letzterer war wenigstens in der Lage, einige der anstehenden Fragen in einer Telefon-Konferenz zu klären. So wurde eine Nachfolgerin für die ausscheidende Schatzmeisterin gefunden – eine sehr wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen Vereinsbetrieb, der ja trotz der Schließung der Bäder und des Versammlungsverbots aufrecht erhalten werden muss.

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